Hunde-Lautsprache und was sie uns sagt:

Bellen:
scharf, hochfrequent: aggressiv drohend, warnend
deutlich, niederfrequent: wachsam, warnend
kurzatmig, japsend, hochfrequent: Spielaufforderung
"wuffend", niederfrequent: Aufmerksamkeit erregend
Knurren:
anhaltend, niederfrequent: eindeutig drohend, warnend
kurzatmig, niederfrequent: warnend, aufmerksam
kurzatmig, hochfrequent: fordernd
variierend, hoch- bis niederfrequent: aufmunternd
Schreien:
grell, hochfrequent: präventiver Selbstschutz bei Angst
grell, mittel- bis hochfrequent: Angst im Ernstkampf
gedehnt, mittelfrequent: bei starken Schmerzen
Jaulen:
anhaltend, mittelfrequent: bei Seelenschmerz (Alleinsein)
kurz unterbrechend, mittel- bis hochfrequent: bei Hörschmerz
Gähnen:
gedehnt, überdeutlich: Verlegenheit, Unsicherheit
zögerlich, mühevoll: echte Müdigkeit
Heulen:
anhaltend, mittel- bis hochfrequent: Sozialverständigung
Grienen:
halbherziges Gähn-Knurren, mittelfrequent: sexuelle Lust
Winseln:
kurzatmig, mittelfrequent: bei Schmerz oder Angst (meist bei Welpen)
Geifern:
schnappend, hyperventilierend, schäumend: höchste Aggressivität unter grossem Stress, oder grossem Schmerz