Agility                           

Voraussetzungen

Einen ersten Eindruck davon, was AGILITY überhaupt ist, bekommt man, indem man sich am Besten informiert, wo und wann irgendwo ein Agility-Training oder ein Turnier stattfindet und sich die ganze Sache einmal ansieht.

Training:
Hat man Gefallen daran gefunden und möchte mit AGILITY beginnen, gibt es ein paar Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten

Um am "normalen" AGILITY-Training teilzunehmen, sollte des Hund ausgewachsen sein (also mindestens etwa 12-18 Monate alt )  und auch gesundheitlich sollten keine begründeten Bedenken bestehen (evtl. mit Tierarzt klären).

Eine bestehende Tollwutimpfung und Haftpflichtversicherung wird - wie für die Teilnahme an allen Übungsstunden - vorausgesetzt.
Der Hund sollte im normalen Rahmen verträglich mit anderen Hunden sein.

Material:
Folgende Dinge sollten bitte bereits zum ersten Training mitgebracht werden:
Halsband (weich und breit; kein Würger oder Kettenhalsband;
Leine ein vom Hund geliebtes Spielzeug (Kong, Ball, Beißwurst, Zottelstrick etc)

Leckerle (klein, weich - gerne kleine Wurst- oder Käsestückchen)

gute Laune und Interesse

Turniere:
Möchte man (nach einiger Zeit) auch auf einem der (zu mehreren hundert pro Jahr) angebotenen Turniere starten, kommen noch ein paar Kleinigkeiten" dazu:

Der Hund muss identifizierbar ist (Tätowierung oder Chip)
Es muss der Nachweis über die erfolgreich abgelegteVDH-Begleithundprüfung bzw. Begleithundprüfung - Agility/VT innerhalb einer termingeschützten Veranstaltung eines prüfungsberechtigten VDH-Mitgliedsvereines (uneingeschränkt: SV, dhv, ADRK, DV, RZVH,
PSK, BK, IBC, KfT, DBC, DMC) (ausschließlich Agility-Leistungsrichter: CfBH,DKBS, CBP, VDP VDH-anerkannte Leistungsrichter) erbracht werden.

Der Eigentümer und Hundeführer müssen nachweislich einem
VDH-Mitgliedsverein angehören

Es muss ein gültiger Leistungsnachweis vorliegen (kann "einfach" beim Verband beantragt werden, wenn obige Punkte erfüllt sind)

Der Hund muss mindestens 18 Monate alt sein (15 Monate für
Beginner-Klasse)

Der Hund muss von einem VDH-Agility-Leistungsrichter mit Körmaß vermessen sein
Hundeführer:
Tja - auch an diesen werden natürlich gewisse Anforderung gestellt, wobei ich auf die gesundheitlichen Anforderungen hier nicht eingehen möchte, da der Mensch bezüglich der Belastungen, die er sich selbst zumutet bzw. zumuten kann auch selbst entscheidet und damit hierzu nur schwer etwas allgemeines gesagt werden kann.

Aber er sollte Interesse zeigen gut gelaunt mit seinem Hund arbeiten (und wenn er mal nicht gut gelaunt ist, lieber ein "Training" ausfallen lassen) bereit sein, darüber nachzudenken, wie er mit seinem Hund "arbeitet" bereit sein, zu erkennen, dass 98% der Fehler bzw. der
Unzulänglichkeiten bei ihm und nicht beim Hund liegen dem Hund gegenüber immer konsequent sein, damit dieser auch weis, was er erwarten kann Spaß an der Sache haben (was sich jedoch automatisch ergibt ...)

Bemerkungen:
Dass das eigentliche AGILITY-Training erst mit einem ausgewachsenen Hund betrieben werden soll, heißt natürlich nicht, dass man nicht bereits viel früher damit beginnen sollte, die Grundsteine für eine gute Zusammenarbeit im Team zu legen.

Bereits im Welpenalter bedeutet das den Aufbau einer guten
Bindung, die Sozialisation mit anderen Hunden und Menschen, die Gewöhnung an diverse Umweltreize, Grundgehorsam und all das, was für jeden Hund selbstverständlich sein sollte. Ein wesentlicher Punkt ist jedoch, dass der Hund lernt, dass es Spaß macht, mit seinem Menschen zu "spielen/arbeiten" - eine wesentliche Voraussetzung für alle folgenden Schritte, wenn diese zum "Erfolg" führen sollen.

Die Zeit bevor der Hund voll ausgewachsen ist und damit
auch stark belastende Dinge trainieren darf (z.B. Sprünge, Slalom, Wand), kann bereits genutzt werden, um den Spaß an den Geräten (z.B. Tunnels oder  weit gestellter Gassenslalom) und am "Training" selbst zu vermitteln. Der Hund kann also bereits bedingt am Anfängertraining teilnehmen - natürlich unter der Voraussetzung, dass ein gewisses Mindestmaß an Grundgehorsam vorhanden ist, da einige Übungen bereits ohne Leine absolviert werden.

Mit freundlicher Genehmigung des hsv-kaiserslautern.de