Die Ausdauerdisziplin als Crosslauf

Geländelauf (GL) mit dem Hund

 Weil das Joggen heute „in“ ist , haben wir in unserer Turnierordnung den Geländelauf verankert. Der Geländelauf mit dem Hund besteht aus einer 2000m oder 5000m Laufstrecke, die der Hundeführer mit seinem angeleinten Hund zurücklegen muß. 

 

Die Turnierordnung schreibt vor: „Die ... Strecke muß über freies Gelände , über Feld- und (oder) Waldwege verlaufen, die möglichst nicht geteert sein sollen.“

Was gibt es für einen an der aktiven Bewegungsarbeit, am Sport interessierten Hundefreund Schöneres, als zusammen mit seinem Hund in der freien Natur zu joggen.          

 

Wir wissen, Jogging wird als Sport von Menschen jeder Altersgruppe betrieben. Dieses ist nicht nur ein Erlebnis für Beide und schafft gute Voraussetzungen für das gegenseitige Verständnis von Hundeführer und Hund, sondern fördert auch die Gesundheit, das körperliche Wohlbefinden, den Ausgleich zu der oft monotonen Tätigkeit im Berufsleben. Geländelauf mit dem Hund ist so richtiges Abschalten von den vielen Dingen des Alltags. Endlich allein mit dem Hund in der freien Natur und endlich auch das Erlebnis des Sieges über die eigene Trägheit und das Kennenlernen der persönlichen Leistungsfähigkeit. 

 

Dies fordert vom Läufer eine gute Kondition und vom Hund ein an den Laufstil und Leistungsvermögen des Hundeführers angepaßtes Verhalten. Da gilt es zunächst, das läuferische Können des Hundeführers zu verbessern und parallel hierzu die erforderliche Grundausbildung des Hundes vorzunehmen. Auch hier ist der Gehorsam nötig. Wer läßt sich schon gerne durch die Landschaft von seinem Hund schleifen. Langsame Steigerung an Streckenlänge und Lauftempo führen den Hundesportler ganz allmählich und ohne gesundheitliches Risiko an den „Laufspaß“ heran. Denn Spaß soll ja das Ganze machen. Und Spaß ist auch, sich im Training so richtig außer Puste zu bringen und die eigene Leistungsfähigkeit auszuloten.

 

Dies erfordert regelmäßiges Lauftraining, bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Geländelauf mit dem Hund ist also eine Sportart, die in der freien Natur zu jeder Jahreszeit ausgeübt werden kann. 

 

In der Gruppenarbeit werden die Hunde an ihre Artgenossen gewöhnt. Man will ja einen umgänglichen Hund, um problemlos an anderen Vierbeinern vorbeilaufen zu können. Der ungestörten Natur, dem Wild und den Mitbürgern zuliebe wird der Geländelauf immer mit dem angeleinten Hund ausgeführt, was ja auch bei Wettbewerben Pflicht ist. Verstöße gegen diese Regel ziehen die Disqualifikation des Teilnehmers nach sich. 

 

Jeder einigermaßen gesunde Hund, ob er nun groß oder klein, ob von Rasse oder ein Mischlingshund, bringt die Voraussetzungen zum Lauftraining mit. Der angeborene Bewegungsdrang und die Freude am Laufen mit der „Meute“ erleichtert den Einstieg in diese Sportart ungemein. Am besten beteiligt sich am Training die ganze Familie.

 

 

Angeboten wird der Geländelauf als

            2.000 Meterlauf und 5.000 Meterlauf

In der neuen Turnierordnung wurde nach einer Erprobungsphase die Disziplinen

Geländelauf Plus eingeführt.

Grundsätzlich sind sowohl der Geländelauf als auch der Geländelauf Plus identisch.

+ Geländelauf wird der Hund an einer handelsüblichen Leine geführt.

+ Geländelauf Plus trägt der Hundeführer ein Bauchgurtsystem mit Panikhaken in Verbindung  mit  einem      entsprechenden Geschirr beim Hund.